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piece field

  • Beitrags-Kategorie:fine art

Im Projekt  „Stückfeld“ untersucht Andreas Hoffmann Salz als Träger von Spuren und menschlichen Zeichen. Fußabdrücke, Landschaftsassoziationen und bewusst gesetzte Formen stehen gleichwertig nebeneinander. Die Bodeninstallation aus Salzplatten erweckt den Raum zu neuem Leben und demonstriert große künstlerische Kraft. Eine lebensgroße Salzfigur nach den Proportionen des Künstlers wirkt entindividualisiert, jedoch nicht entseelt – sie vereint Dichte, Fragilität und Vergänglichkeit und erscheint zugleich als Denkmal, Mahnmal und Zeuge. Die aus kristallisiertem Salz gewachsenen Körperfragmente, sichtbar auf Drahtgeflecht aufgebaut, betonen bewusst Gegensätze und Bruchstellen. In ihrer fragmentierten Präsentation werden sie zur Metapher einer zersplitterten Welt. Die Wandinstallation erinnert an ein Lapidarium und erzählt vom Menschen als archaischer, rätselhafter Figur zwischen Natur, Wissenschaft und Sinnsuche.

 

Project  “piece field” Andreas Hoffmann explores salt as a bearer of traces and human signs. Footprints, landscape-like formations, and consciously shaped elements coexist, revealing the tension between natural growth and artistic intention. The floor installation of salt slabs revitalizes the space and demonstrates remarkable artistic force. A life-sized salt figure based on the artist’s proportions appears de-individualized yet not soulless, embodying density, fragility, and transience, and functioning simultaneously as monument, warning, and witness. The fragmented body parts, grown from crystallized salt on visible wire structures, deliberately expose contrasts and ruptures. Their presentation becomes a metaphor for a fractured world. Mounted on the wall like relics, they evoke a lapidarium, addressing the human figure as an object of observation, memory, and existential inquiry.

Projekt Körperstueke – Salzstücke

Koerperabguesse

Salz, Metall
1997

Stadt. Galerie am Markt, Schwäbisch Hall, Kunstverein Horb

Foto:  A. Lobe